Garten bewässern – so wird’s gemacht

So wird’s richtig gemacht? Kann man denn überhaupt etwas beim bewässern des Gartens falsch machen? Schließlich braucht der Garten doch Feuchtigkeit und dann sollte es doch ausreichen, wenn man einen Eimer Wasser drüber kippt, oder mal eben mit dem Gartenschlauch nach Lust und Laune den Garten bewässert? – Nicht ganz. Es gibt sehr wohl einige Punkte, die Sie bei der Bewässerung des Gartens beachten müssen, wenn Sie sich über einen idyllischen Frühlings/-Sommergarten erfreuen möchten.
Im Folgenden finden Sie daher einige Tipps, die Sie beherzigen sollten, wenn Sie das nächste mal ihrem Garten etwas gutes tun möchten.


Der Zeitpunkt

Man sollte nicht erst den Rasensprenger anschalten, sobald der Boden schon nahezu vertrocknen droht, sondern sobald die ersten geschwächten Grashalme oder Co. ersichtlich sind. Die meisten Hobbygärtner überschwemmen ihren Garten erst dann, wenn es schon zu spät ist und machen damit auch einen sehr entscheidenden Fehler.

Außerdem empfiehlt es sich auf jeden Fall den Garten zu früher Morgenstunde zu gießen. Dies hat einige Vorteile und ist um einiges besser, als den Garten erst gegen Abendstunde mit Wasser zu versorgen. Zum einen ist es um diese Uhrzeit noch nicht so warm und das Wasser kann dadurch in den Gartenboden einsickern, ohne zu verdunsten. Außerdem würde das Bewässern zur späten Stunde Schnecken anlocken, welche Sie ungern in Ihrem Garten haben möchten.


Die Menge

Oftmals werden unsere Gärten leider mit viel zu wenig Wasser versorgt, sodass die Pflanzen nahezu zu verdursten drohen. Das Problem ist, dass zu geringe Wassermengen einfach nicht die Wurzeln der Pflanzen erreichen können, denn genau dort sollte schließlich das Wasser ankommen. Nur über die Wurzeln, welche 20cm tief in der Erde stecken, können die Pflanzen die Nährstoffe und Mineralien aus dem Wasser ziehen und sich damit optimal versorgen. Man empfiehlt daher ca. 15-20 Liter Wasser pro Quadratmeter Gartenanteil. Diese Mengen sollten den Pflanzen in der Regel für 5-7 Tagen ausreichen, da sie diese Feuchtigkeit äußerst gut und effizient speichern können.

Außerdem solle man nach Möglichkeit das Wasser nicht ausschließlich auf die Blätter der Pflanzen richten, sondern gezielt auf den Gartenboden. Schließlich kann die Pflanze die Nährstoffe schlecht über ihre Blätter aufnehmen, sondern benutzt für diesen Vorgang ihre Wurzeln.


Die Ausstattung

Welchen Rasensprenger sollte man nun verwenden für den Garteneinsatz? Das kommt ganz auf die Form Ihres Gartens an. Sofern Sie eine rechteckige Gartenform haben, empfiehlt es sich beispielsweise zu einem Schwenk-Regner-Modell zu greifen, wodurch Sie optimal die komplette Rasenfläche bewässern können. Bei einem eher ovalen oder runden Garten empfiehlt es sich beispielsweise sehr gut durch Kreis Sprenger bewässern. Bei den vereinzelten Modellen kann man natürlich auch noch die Streubreite einstellen, sodass man den Wasserbedarf besser variieren kann.


Bewässerung automatisieren

Natürlich kann man auch diesen Ganzen Vorgang automatisieren, indem man zu Bewässerungscomputern greift. Diese lassen sich individuell einstellen und bewässern die Gartenfläche sehr verlässlich und effizient, wann immer Ihr Garten es bedarf. Zum Bewässerungscomputer benötigen dann noch Feuchtesensoren, welche die Feuchtigkeit im Boden ermitteln und die ausgewertete Analyse anschließend übermitteln. Damit wird dann das Startzeichen für den Rasen Sprenger eingeleitet und ebenso das Stoppsignal.